Dienstag, 27. Oktober 2009

Hemingway und Paris

....also, dass Paris von Kunst und Kultur lebt, ist ja wohlbekannt - viele große Künstler, Schriftsteller etc. haben lange Zeit in Paris gelebt - die Quelle der Inspiration - so auch Hemingway in jungen Jahren.
Beim Lesen über ihn stiess ich auf eine amüsante Geschichte.
Kurz vor Weihnachten 1921 kam er frisch vermählt mit seiner Frau nach Paris. Mit wenig Geld, aber viel Optimismus und großen Träumen.
Hemingway hatte einen schlecht bezahlten Job als Europa-Korrespondent beim Kansas Star, einer amerikanischen Zeitung. Er hielt sich mit allem über Wasser, z.B. als Boxer.
Da er wohl nicht in der Lage war, finanziell mit der Boheme von Paris mitzuhalten, liess er sich doch einiges einfallen, um in den Cafes und Bars trotzdem eine joviale Figur abzugeben.
Er brachte seiner Frau selbst erlegte Pariser Tauben zum Kochen mit, um genug Geld oder Kredit zu haben, mit seinen Bekannten einen Drink auf dem Nachhauseweg zu nehmen.
Warum habe ich da wieder das Bild der Tauben auf dem Lüftungsschacht vor Augen......:o))
Paris strahlt selbst um diese Jahreszeit eine Leichtigkeit aus, die wohl genau dieses Klima für künstlerische Menschen schafft.
Shopping ist ja in dieser Stadt kein Zauberwort - es gibt vieles was man eigentlich nicht braucht - jedenfalls ich als Landei nicht.......:o)) eines hatte es mir aber angetan - diese putzigen Handtaschen - ich hatte sie mehrfach in diversen Auslagen gesehen. Ihr könnt es bei der Vergrößerung erkennen.
Habt noch eine gute Woche
LG
Akaleia

Kommentare:

  1. Wenn man dir so zuhört, könnte man wirklich glatt hinfahren!

    Al

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  2. Beeindruckende Bilder - und sehr informativ dein Post - danke -
    lg. Ruth

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  3. Also - nein liebe Birgit, - meine Hundekumpels en miniature und als Handtasche - ist ja der letzte Schrei - ich kann es nicht fassen - na - ja Paris Hilton wird sie schön finden und dann wird es sich genug Fans geben, die ebenfalls sowas tragen möchten. Nöööööööööö - Frauchen hat wohl gar keine Meinung dazu - grins. Doch Deine Reise nach Paris scheint mir wirklich ein tolles Vergnügen gewesen zu sein. Herrlich - die ewig junge Stadt an der Seine..... sie inspiriert!
    Dir ein kräftiges Wuff und LG
    Aiko

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  4. Weisst Du Aiko, an Paris Hilton habe ich auch sofort gedacht und da das alles "Unter-dem-Arm-Geklemmt- Hunde" sind hat mich das Pendant dazu - zumal sie aus Stoff sind - ziemlich amüsiert - denn es entspricht genau meinem Bild von manchen Frauen...:o)))
    LG
    Birgit
    P.S. So ein Hovi wäre auch etwas zu schwer.....:o))

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  5. danke für deine schönen Eindrücke und den humorvollen Bericht,
    oh ja bei mir sind es schon über 30 jahre seit meiner Reise nach Paris
    , aber ich habe schon damals diese Stadt in einer Woche genossen von Oper Louvre, bis Metro vile per Bus und zu Fuß ...
    und obwohl ich damals Größe 38 / 40 trug, waren alle Kleidungsstücke zu eng !!!
    Frauke

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  6. Hallo liebe Akaleia,
    auf welche Gedanken du kommst, wenn du Tauben siehst ...
    Deine Bilder von Paris sind sooo schön. Die Stadt wirkt so idyllisch - aber leer. In meiner Erinnerung ist sie sehr voll und sehr laut. Wo sind die vielen Menschen? Wo sind die Autos, wo ist das Gehupe? Wir wollten mal den Champs Elysee überqueren, das war unmöglich. Erzähl mal, gibt es noch dieses laute Paris, oder haben sie es nun verkehrsberuhigt?

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  7. Deine Bilder sind großartig. Einen tollen Blog hast du.

    Liebe Grüße.
    Katharina

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