Mittwoch, 11. Februar 2009

Familie Kieny in Diebolsheim

Ich will Euch noch einen andere Übernachtungsmöglichkeit im Elsass vorstellen.
Es hatte zwar nicht bei den ersten Malen mit dem Termin bei Familie Kieny geklappt -aber das ist ja kein Wunder - denn dieser Garten, seine Besitzer und auch das Ambiente ist einfach wundervoll - und wohl nicht nur von mir begehrt....:o))

Von der Strasse aus begrüßt einen das Wohnhaus der Kienys in den so elsasstypische Farben.

Schon beim Betreten des Grundstücks trifft man auf eine große Sammelleidenschaft der Hausherrin: Giesskannen!


Wo man hinschaut....Giesskannen in allen Größen und Alters-Herkunft....:o))


Selbst im umfunktionierten alten Kinderbett machten es sich einige bequem


Unser Begrüßungscafe im super gemütlichem Frühstückszimmer wurde mir so serviert......:o)) - klasse!


Der ganze Raum lebt durch die schönen alten Möbelstücke




Es gibt 4 Doppelzimmer und alle sind liebevollst ausgestattet.
Ich hatte das Rosenzimmer ausgewählt.

Das Zimmer war bis ins letzte Detail stimmig dekoriert - man hat sich sooooo wohl gefühlt.
Da waren Bettflaschensammlungen....


Das war im Bad untergebracht.....ich finde den Spruch genial....:o))


Die Liebe zum Alten und schönen Handarbeiten war nicht zu übersehen.





Schaut Euch mal das Balkongitter genauer an - witzige Idee, oder?


Vom gemütlichen Frühstück- und Aufenthaltsraum konnte man gleich auf die Terasse gehen.




auch dort Giesskannen so weit das Auge reicht.....:o))


Meinen Rundgang durch den vielfältig gestalteten Garten stelle ich Euch die Tage vor....
bis dann
Akaleia

Donnerstag, 5. Februar 2009

Elsassfreuden

Das Elsass ist gerade für Gartenfreunde ein wahres "Schatzkästklein". Es gibt dort so viele schöne Gärten zu besichtigen und auch einige, die zudem noch Übernachtunsgmöglichkeiten bieten.
Ich will Euch heute von einem Gartenbesuch berichten, den wir vor 4 Jahren unternahmen.
Garten kann man das Anwesen der Familie Martin in Strueth eigentlich gar nicht mehr nennen - eher wohl Park. Bei über 10000 qm lassen da großzügige Gestaltungsmöglichkeiten viel Raum.

Wir nächtigten in dem romantischen Cottage - La Demoiselle - , welches das Ehepaar in Liebe zum Detail und viel Geschmack in einem Teil ihres Anwesens bauten.
Wir fühlten uns in ein kleines Paradies versetzt und haben die Tage ihre Herzlichkeit sehr genossen.
Das Cottage liegt auf einem kleinen Weiher, selbst der allabendliche Froschgesang hat nicht gestört.



Da habe ich zum ersten Mal die "Veilchenblau" gesehen und die musste ich einfach haben.


Es war einfach alles perfekt in dieser Stimmung...selbst der alte Kahn, der dort lag, unterstrich das romantische Ambiente.


Hinterm Teich ging es direkt in den Wald.


......auf schönen Wegen vorbei an kontrastreich angelegten Beeten




...dazwischen konnte man immer wieder in andere Gartenräume schauen und es ergab natürlich stetig ein neues Bild.



Es gibt drei riesige Teiche - die mir auf Grund der Randbepflanzung lange in Erinnerung bleiben werden.
Am erstaunlichsten waren für mich die Gunnera manicata......die ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht kannte.





Welch Harmonie der Farben


..auch da wieder die schönen Einblicke ........




das Monetbrückchen - ein "Duftpfad"


Alchemilla wenn Du das siehst....da sind Hosta in "freier Wildbahn"..:o))



der vordere Bereich Richtung Haus ist etwas formaler gehalten
Herr Martin schneidet alle Buchshecken und Kugeln..(wieviel Hundert?) alleine!



Alles in Allem waren es wunderbare 3 Tage und ich habe heute noch die "Großzügigkeit" dieser Gartengestaltung vor Augen.
Familie Martin ist schon seit längerem weit über die deutsche Grenze bekannt - da sie u.a. eine großartige Ahornsammlung besitzt - die wohl im Herbst einen unvergeßlichen Eindruck hinterlässt. (Das japanische Fernsehen war auch schon bei ihr......:o)) )

Und für alle, die nun noch z.T. schönere Eindrücke davon bekommen möchten,
schaut selbst!

http://pagesperso-orange.fr/jardindessonges/intro_de.html

Ich weiss nur, dass ich bald mal wieder hin möchte, denn es hat sich bestimmt einiges weiterhin verändert.
Den ich am meisten in Herz geschlossen hatte war der:


Blacky:Der kleine Wächter des riesigen Territoriums....der uns jeden Morgen besuchte und zudem immer gut gelaunt war.

LG
Akaleia