Sonntag, 11. August 2013

Geiranger Fjord

Norwegen Teil II

Der Kapitän sagte es schon beim Einlaufen in den Fjord...."er wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben".
Recht hat er, der Kapitän - der Geiranger Fjord ist eine wahre Schönheit und aus jeder Perspektive betrachtet einfach atemberaubend.

Überall sieht man die Wasserfälle
Wir mussten an diesem Morgen mit den Tenderbooten an Land.
Aus dem Bus von oben betrachtet bei der Auffahrt der Adlerkehren..
(11 Haarnadelkurven den Berg hoch)
 Wir entschieden uns für einen Ausflug zur Herdalssetereralm.
Hier wurde uns demonstriert, wie man den berühmten braunen Käse  herstellt - eine norwegische Spezialität, die mir gut schmeckte. Karamellig,  süßrahmig. 
Ich sah diesen Käse auch als Belag auf frischen Waffeln.
Gibt es ein norwegisches Bullerbü..??
Der Rückweg führte an mancher Postkartenidylle vorbei
 Holzkirchen (Stabkirchen) sind in Norwegen auch nicht mehr zahlreich  anzutreffen -aus gutem Grunde,  denn viele Städte und Ortschaften sind entsetzlichen Feuern zum Opfer gefallen.
In Geiranger haben wir uns erstmal in einem zauberhaften Cafe verwöhnt.
Die zwei fand ich richtig putzig  :)
 Und noch ein Cafe oder Espresso gefällig in der ortsansässigen Schokoladenmanufaktur?
Klar, denn der auf dem Schiff schmeckte außer an der Bar so gar nicht :) :)
Die Inneneinrichtung war genau nach meinem Gusto - 
modern, gemütlich, nordisch und doch von der Farbgebung froh.
In diesem Sinne startet gut gelaunt in die neue, wetterbeständige Woche
Akaleia,
die Euch auch diese Bilder und den Bericht ans Herz legt.
Großartige Fotos, ich stiess aus Zufall darauf.

Donnerstag, 8. August 2013

Wieder Land unter den Füßen

Norwegen Teil 1
Norwegen, das Land der Fjorde - das Land der wenigen Einwohner (gerade mal 5 Millionen - eine nahezu geringe Besiedlungsdichte), das Land, in dem die Menschen zu den Fortschrittlichsten und zu den Traditionsbewußtesten in Europa gehören, ein Land so rauh und zudem lieblich anzusehen, welches von den Naturgewalten (Wetter, Meer) stark geprägt ist.
Die Fahrt durch die norwegischen Fjorde war unbeschreiblich schön.
Aber nun mal alles der Reihe nach.
 Gestartet sind wir von Hamburg aus, die Fahrt durch die Hafenanlagen und 
später durch den Elbkanal war interessant.
 So ein riesiges Kreuzfahrtschiff lässt keine Wünsche offen - uns war es eigentlich schon ein bisschen zuviel der Menschen - aber trotz alledem erstaunte es einen, dass man manchmal nur mit wenigen seiner Artgenossen gemeinsam an Bord war  :)
 
 Sie genoss wohl auch die wunderbare, mit wenig Seegang verbundene Wetterlage.
 
 Sonnenuntergang am ersten Abend
Dann hatten wir einen ruhigen Seetag.
Chillen - baden, lesen, sich im Spa verwöhnen lassen, abends feiern - alles war möglich!
Jeder nach seinem Gusto! Und natürlich essen. Das Angebot war unbeschreiblich.
Am nächsten Morgen legten wir in Bergen an.
Das quirlige Städtchen mit dem alten Hanse-Viertel Bryggen, seinem Fischmarkt und vielen anderen interessanten Sehenswürdigkeiten.

 Wir erlebten Bergen (die regenreichste Stadt Europas - immerhin 248 Tage im Jahr) im strahlenden Sonnenschein von Land und Wasser aus - 
denn die Stadt ist auch das Tor zu den westnorwegischen Fjorden. 
Von einem kleineren Schiff aus konnten wir (nicht nur) die wunderschöne Sommerresidenz der norwegischen 
Geigerlegende  Ole Bull (1810-1880) bewundern.
 Das Leben spielt sich hier am und im Wasser ab.
Viele Norweger haben ein Ferienhaus am Wasser oder in den Bergen.
Nicht nur hier kann man überall weit draußen in den Fjorden die Lachsfarmen sehen.
Das Schiff rechts im Bild betreibt die Futterzufuhr.
Unter der Beobachtung von Unterwasserkameras werden mit Schläuchen
die "fetten Fische"  direkt in Tanks auf das Schiff gesaugt.
Diese Lachszuchtstationen sind nicht unumstritten, denn immer wieder können Zuchtlachse aus den Netzen ausbrechen und verändern die Wildpopulation und das daraus resultierende natürliche Gefüge.

In diesem Sinne habt eine gute wetterberuhigte Restwoche - mir ist der Seemannsgang leider bisher immer noch ein bisschen erhalten geblieben.. :)
Akaleia